GEW-Café im klingenden Museum
Dieser Besuch wird den Teilnehmenden noch lange in den Ohren klingen: Am 22. April besuchten Mitglieder und Freunde der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) „Harrys klingendes Museum“ in Schwarmstedt. Harry Natuschka hat in seinem Privathaus weit über 100 historische mechanische Musikinstrumente zusammengetragen. Davon hat er einige der bunt gemischten Gruppe zwischen 2 bis Ü70 Jahren vorgeführt: Von kleinen, zierlichen Döschen, die leise und munter vor sich hin geplingt haben, bis zu Maschinen in Schrankgröße, die das Haus fast erbeben ließen, war alles zu bestaunen. Und das war nicht nur ein Erlebnis für die Ohren, sondern auch für die Augen: Viele der mechanischen Musikinstrumente setzten Figuren oder Bilder in Bewegung. Der Einfallsreichtum, die Fingerfertigkeit und der Humor ihrer Erbauer zauberte Stauen und Schmunzeln in die Gesichter der Gruppe. Nicht umsonst ist „Harrys klingendes Museum“ 2017 in die Liste des immateriellen Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen worden.
Nach der beeindruckenden Besichtigung begab sich die Gruppe in ein Schwarmstedter Restaurant, wo sie das tat, was man in der Heidekreis-GEW am liebsten tut: über Schule, Schulpolitik und die Schullandschaft im Heidekreis reden – bei gutem Essen und anregenden Getränken.
Am 9. September um 16.30 Uhr wird die GEW das Buchdruckmuseum „Die Bleilaus“ in Soltau – ein weiteres immaterielles Kulturerbe im Heidekreis – besuchen. Hier geht es dann auch wieder um Mechanik: Die Teilnehmenden können sich an den Druckmaschinen probieren und ganz individuelle Plakate erstellen. Die Anmeldung für dieses GEW-Café wird ab Mitte August auf der Homepage www.gew-heidekreis.de möglich sein.